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Photos by Anna Blattner, Luisa Riekes

Neukölln. A better place.

performative citytour as part of the festival b-tours
performative Stadttour im Rahmen des Festivals b-tours
26.+27.6.2015
Berlin

Neukölln. Weird. Dirty. Yet clean, homogenious. A change is takting place.

Neukölln. A Better Place tries to find a direct response to the conflicts that come with the process of gentrification. Having done some research in the streets of Neukölln by chatting with various people, this tour was developed. The mission is to improve Neukölln in regard to the needs and wants of the inhabitants. How could Neukölln be a better place? How can contraditory needs and ideas about a district can be implemented? With her alter ego “X”, Wanda Dubrau tries her best to be in favour of everybody.

improvements:
In Hasenheide park garbage is collected and seeds for flowers, the lawn and radishes are sowed. At Hermannplatz pillows get distributed by “X” because proper seating is missing. In Friedelstreet 54, tenants have united to organise against the bullying of the new landlord – a poster with avovals of solidarity will be put up. Futhermore, a banner with doves of peace gets installed at the scaffold. In Weserstraße earplugs are distributed amongst the people. The visitors of the tour are being asked to decide upon one shop in Weserstraße that is redundant in their opinion. Also in Weserstraße “X” tries to get rid of some grafiti. The sidewalk in Weichselstraße is being fixed. “X” fails to introduce more German shops in Sonnenalee and having less foreigners in Neukölln. At Alfred Scholz Platz the collected rubish from Hasenheide gets spread out again, because some inhabitants wanted the place to be dirty again.

Neukölln: Seltsam. Schmutzig. Und doch sauber, teuer, homogen. Eine Veränderung findet statt.

Neukölln. A Better Place. versucht eine direkte Antwort auf die Konflikte zu finden, die mit dem Gentrifizierungsprozess einhergehen.
Ausgehend von Befragungen im Kiez, wurde diese Tour der Optimierung entwickelt, in welcher die Bedürfnise der Bewohner*innen umgesetzt werden sollen. Wie könnte Neukölln zu einem besseren Ort werden? Wie lassen sich widersprüchliche Bedürfnisse und Ideen darüber vereinbaren? Mit von der Partie ist „X“, der Alter Ego von Wanda Dubrau, die ihr Bestes tut es allen Recht zu machen.

Optimierungen:
In der Hasenheide wird Müll aufgesammelt und Samen für Blumen, Radisschen und Rasen gesäht. Auf dem Hermannplatz werden Kissen verteilt, denn es werden Sitzgelegenheiten vermisst. Bei der Friedelstraße 54, wo sich Bewohnerinnen zusammen getan haben um sich gegen die Schikanen der neuen Hausbesitzer zu organisieren, wird ein Plakat mit Solidaritätsbekundungen aufgehangen und eine Girlande mit Friedenstauben aufgehangen. In der Weserstraße werden Ohrstöpsel gegen den Lärm verteilt. Die Besucher*innen der Tour werden gefragt, auf welchen Laden in der Weserstraße man verzichten kann. Es kommt zu einer Abstimmung. Des Weiteren wird in der Weserstraße versucht ein Grafiti zu entfernen. Der Gehweg in der Weichselstraße wird repariert. “X” scheitert daran wieder mehr deutsche Geschäfte in die Sonnenallee zu holen und weniger “Ausländerinnen” in Neukölln zu haben. Am Alfred Scholzplatz wird der Müll der Hasenheide wieder verteilt, da einigen Bewohner*innen Neuköllns dieser Platz zu sauber ist.